mein dritter Samstag April 20, 2008
Eigentlich hatte ich vor noch mehr Bilder hochzuladen, damit ihr euch ein besseres Bild von meinem Leben in Peru machen könnt, leider ist der Akku der Kamera alle. Also muss ich das auf ein anderes Mal verschieben.
Heute sollte mein Telefon installiert werden, die Voraussetzung für Internet. 17.00 war der Termin, leider kam keiner und es hat auch niemand angerufen…Das passiert in Peru jeden Tag und am Ende behaupten sie, dass sie da gewesen wären, aber vor einer verschlossenen Tür standen und niemand geöffnet hätte. Nächste Woche wird sicher jemand von Telefonica anrufen und einen neuen Termin ausmachen, ich werde euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.
Ansonsten ist heute nicht viel passiert. Bin heute morgen ins Kinderdorf gefahren und habe die Kinder in den Werkstätten beobachtet, beim Malen, Weben und Keramik anfertigen. Die Produkte werden verkauft und kommen dem Projekt zu Gute.
Nachmittags war ich mit den Praktikanten zum Fußball verabredet. DFB-Pokal (Bayern gegen Dortmund), leider wurde es nicht live übertragen und wir mussten 2 Stunden warten. Konnte es nicht zu Ende gucken, da ich meinen Telefonica-Mann in Empfang nehmen wollte, der ja nicht kam. War dann noch auf dem Markt einkaufen, frisches Obst und Gemüse und jetzt sitze ich bei Nici, genieße das Feuer im Kamin und nutze das Internet. Gerade habe ich mich entschieden heute Abend die erste Staffel von Dr. House zu gucken, die ganzen DVD´s stehen im Schrank, muss mich nur noch für eine Sprache (englisch oder spanisch, mit oder ohne Untertitel) entscheiden. So oder so werde ich nicht alles verstehen.
Dann sage ich mal Adios und freut euch auf weitere Geschichten…
Blick auf die Plaza de Armas. Da Cusco nur eine Autostunde entfernt ist, verbringen wir (mit den Praktikanten) hier meistens unsere Wochenenden.
Jeden Morgen und Abend fahre ich durch diese Landschaft. Das Kinderdorf liegt im Chicontal.
Typische peruanische Frauen, die auf dem Markt ihre Waren anbieten. Man sollte immer handeln, sonst bezahlt man als Tourist das doppelte.
Auch dies ein Eindruck vom Markt in Pisac.
Den ersten Sonntag in Peru habe ich in Pisac verbracht, dort gibt es Sonntags immer einen großen Markt, der ist zwar sehr touristisch, man kann aber schöne Sachen kaufen und typische peruanische Gesichter sehen.
Diese Gefährte sind überall in Urubamba unterwegs und bringen mich von einem Ort zum anderen. Die Fahrt kostet 1 Sol (3 Sol=1 Dollar).
Hier seht ihr die Hauptstraße von Urubamba, diese führt dirket ins Kinderdorf (immer den Berg hoch), allerdings müssen bis zur Ankunft noch ca. 30min Busfahrt zurückgelegt werden-auf einer Schotterpiste und meistens ist der Bus voller Kinder. Alles andere als ein entspannter Arbeitsbeginn jeden Morgen um 08:10.
Damit ihr euch ein besseres Bild von meinem derzeitigen Wohnort machen könnt. Urubamba liegt im Valle Sagrado und ist eine Stunde Autofahrt von Cusco entfernt.
Wenn die Sonne scheint und ich oben im Kinderdorf bin, dann habe ich diesen Ausblick. Das muss man einfach genießen.