Am Freitag ging´s nach Mejia – Schwester treffen und mal wieder ein Wochenende am Strand verbingen. Es war auch alles toll, das Wetter, die Leute, die Wellen, der Sand, das Meer…wäre da nicht die Rückfahrt gewesen.
Ines und ich machten uns am Sonntagabend 20.oo Uhr von Arequipa auf den Weg nach Cusco. 02.00 Uhr stand der Bus still und der Fahrer teilte uns mit, dass es kein Durchkommen gibt, da gestreikt wird. Eigentlich nichts neues in Peru, da es ca. 1mal im Monat passiert. Allerdings waren wir nicht darauf vorbereitet und mittendrin statt nur dabei. Wir versuchten den Busfahrer zu überreden umzukehren – die einzig richtige Entscheidung. Er entschied sich aber erst nach 2 Stunden dazu. Also ging es 04.00 Uhr nach Juliaca und von dort zurück nach Arequipa. Der einzige Weg nach Cusco führte über Espinar, der Bus fuhr Montag 12.30 Uhr. 5 Stunden quer durch die Pampa. Die einzigen weißen Flecken, neben Steinen und Büschen, waren frischgeborene Alpacababys mitten in der Natur…wirklich ganz süß. Angekommen sind wir 18.00 Uhr, es regnete, die Frisur war längst hin…wir saßen auf der Rückbank und sprangen des öfteren bis an die Decke, dank der tollen Straßen und des gut gefederten Busses
21.30 nahmen wir den Bus nach Cusco – alte Karre (siehe Foto Bus REAL), sehr eng und das Schlimmste: es gab keine Tür zwischen Fahrer und Passagier. Somit durften wir die ganze Nacht tolle peruanische Musik hören (wer Lust hat, der googelt HUAYNO) und wurden unseres Schlafes beraubt. 03.00: Ankunft in Cusco. 04.00: Weiterfahrt nach Urubamba. 05.00: Zuhause. Es regnete übrigens…
ABER: die 2 Tage am Strand waren toll…;-)