Ich war zelten, mein erstes Mal in Peru. Mit Lily, der Psychologin des Projektes, ihrem Mann und einem Freund sind wir zu der Ruine Huchuyqosqo (Quechua: kleines Cusco) gelaufen. Diese liegt auf ca. 4000m Höhe. Das hieß mal wieder: hoch hoch hoch. Dazu kam, dass es verdammt heiß war und ich aus dem Schwitzen nicht mehr raus kam. Der Ausblick entschädigte aber alles. Oben angekommen, bauten wir unser Zelt auf, machten eine Dose Thunfisch auf und aßen dazu Brot. Danach haben wir uns die Ruine angeguckt, hauptsächlich Steine in verschiedenen Größen – es war aber trotzdem interessant, da Yasmani Touriführer ist und uns alles erklären konnte.
Als die Nacht herein brach, machten wir es uns vorm Lagerfeuer gemütlich. Als das Holz alle war, ging´s ab ins Zelt. Allerdings war´s verdammt kalt, auch im Schlafsack. Des Weiteren störte irgendwelches Getier, das die ganze Zeit um unser Zelt schlich, unseren Schlaf. Am frühen Morgen packten wir alles zusammen und begannen mit dem Abstieg.






