Der Wunsch meiner Schwester ist mir Befehl…hier gibt es weitere „Lamas“. Diesmal auch ohne Fell.
Zwei meiner Praktikanten (Jonas hat uns nach La Paz verlassen und befindet sich gerade in Chile) und meine Wenigkeit. Der rote Kopf kommt vom Rotwein…
Das sind totgeborene, anschließend getrocknete Lamaembryonen. Die werden in La Paz auf dem Markt verkauft…Ich hab dann auch mal nachgefragt und mir wurde erklärt, dass diese Kreaturen für Zeremoniezwecke verwendet werden. Im August wird der Pachamama (Mutter Erde) gedacht, dies soll Glück und Harmonie bringen.
Das ganze noch mal, nur etwas dunkler…
Diesen Ausblick hatten wir aus dem Fenster unseres Hotels. Die erste Nacht wohnten wir im „Loch“ (1,5€ pro Nacht)-es gab nicht mal Handtücher. Da Bolivien sehr billig ist, haben wir uns entschieden umzuziehen. Natalie (neue Praktikantin) und ich haben uns ein Doppelzimmer im 3. Stock eines guten Hotels geteilt. Bezahlt haben wir 6€ pro Nacht und Person. Wir hatten einen Fernseher und ein Bad mit warmer Dusche, gute Matratzen und megaviele Decken, damit wir auch ja nicht frieren. La Paz liegt auf ca. 3400m, da kann es Nachts ziemlich kalt werden.
Hier seht ihr weitere abstrakte Fels- und Steinformationen.
Eine bizarre Mondlandschaft erstreckt sich oberhalb von La Paz. Diese Figur wurde allerdings manuell hergestellt. Der Rest entstand durch Erosion und Klimagegensätze.
Dieses Gefährt schiebt sich durch La Paz…manchmal hat man das Gefühl zu Ersticken…Abgase, Abgase, Abgase.
Ein Bild ohne viele Worte…nur eins: In Bolivien gibt es vorgezogene Wahlen…jaja, der Evo. Chavez unterstützt ihn, aber sein eigenes Volk??? Auf den Ausgang dürfen wir gespannt sein.
Wenn man von Cusco nach Bolivien fährt, muss man am Titicacasee vorbei. In Desaguadero sind wir über die Grenze gelaufen. In Peru muss man sich erst abmelden, hat ca. 2 Stunden gedauert-Menschen über Menschen. Danach füllt man in Bolivien einen Zettel aus (meine Passnummer kenne ich mittlerweile auswendig) und holt sich einen Stempel ab-meistens darf man 30 Tage im Land bleiben. Nach der ganzen Prozedur steigt man wieder in den Bus ein und fährt weiter, noch mal ca. 2,5 Stunden bis nach La Paz.