Am Donnerstag fand die zweite Projekttaufe statt. Diesmal waren Patrick und Oliver die Patenonkel von Mario Walter und Justino. Zusammen sind wir mit ca. 20 Kindern nach Hyallabamba gefahren. Der dortige Pfarrer hat eine tolle Zeremonie gehalten und die vier waren mächtig stolz und glücklich. Danach gab´s heiße Schokolade und Torte im Projekt.
Taufe in Hyallabamba August 16, 2008
Olympische Spiele August 6, 2008
Die Kinder haben 2 Wochen Ferien und die Praktikanten gestalten die letzte Ferienwoche. Diese steht ganz im Zeichen der Olympischen Spiele. Es finden verschiedene Sportwettkämpfe statt und die Kinder müssen verschiedene Wochenaufgaben erfüllen, die sie dann am Freitag präsentieren. Dazu gehört: ein Lied singen, tanzen, sich einen Wettkampf für die Praktikanten ausdenken und erklären, was die olympischen Ringe bedeuten.

Am letzten Tag musste jedes Team seine Wochenaufgaben (Tanzen, Singen, Malen) präsentieren. Hier tanzt Team Japan. Diese Kategorie wurde sogar von Japan gewonnen, leider half dies nichts mehr, denn sie wurden trotzdem letzter. Dafür hat Veronica den Fairplay-Preis gewonnen.
Auch eine unserer olympischen Disziplinen. Ich fand das ziemlich cool, die Kinder übrigens auch. Und diese vier Jungs wurden richtig angefeuert.
Beim Tauziehen gab´s Verletzte und viele Tränen. Gregorio hat sich auf die Lippe gebissen und geblutet. Andere Kinder hatten Abschürfungen an den Händen. Trotzdem wurde um den Sieg gekämpft. Mein Team Japon ist leider letzter nach 2 „Spieltagen“. Aber wir werden nicht aufgeben.
Die Kleinen versuchten sich im Eierwettlauf. Dies klappte allerdings überhaupt nicht, da ständig gemogelt wurde. Das Ei (wir tauschten es gegen einen Ball aus) wurde mit der Hand festgehalten. Der Wettkampf ging ohne Punktevergabe zu Ende. Wir haben in Cusco Stempel anfertigen lassen, die die olympischen Ringe abbilden. Wer die meisten Stempel im Muttiheft hat, gewinnt.
Biathlon funktionierte richtig gut. Die Kinder mussten eine gewisse Distanz rennen und danach 3 Bälle in einen Eimer werfen. Für jeden Ball der daneben ging, mussten sie eine Strafrunde absolvieren.
Insgesamt gab es 4 Gruppen mit jeweils 10 Kindern. Jede Gruppe vertrat ein Land.
Vor der Administration in Munaychay sitzen: Elvira (Psychologin), Victor (Arzt), María Elena (Sozialassistentin), Ich und Sandra (Direktorin).